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Ringsgwandl
Der schärfste Gang (Deutschland)
Sonderkonzert 1
Donnerstag 05.10. 20.00 Uhr - Galerie im Malzhaus
Manche nennen Georg Ringsgwandl den Karl Valentin des Rock’n’Roll, den intellektuellen Robin Hood. Er selbst bezeichnet sich als soziologischen Komposthaufen. “Ich verwurste, was um mich herum passiert,“ gibt er in der Welt am Sonntag zum Besten und das auch in seinem brandneuen Programm “Der schärfste Gang“, das erst am 29. September Premiere hat. Früher operierte der studierte Kardiologe am offenen Herzen, heute seziert der bayrische Kabarettist und Musiker den Homo sapiens von außen und schert sich dabei einen Teufel um die gerade herrschenden Moden. Dabei ist Ringsgwandl alles andere als ein schillernder Paradiesvogel, sondern ein Gesamtkunstwerk, mit weißblonder Perücke, seltsamen Hutkreationen inklusive Ohrenschüzern auf dem Kopf springt er wie ein Faun über die Bühne, rockt und röhrt, dass das Auditorium erzittert, dreht sich im nächsten Moment um 180 Grad und konfrontiert sein Publikum mit der ganz normalen Absurdität des Alltags. In seinen Liedern beschreibt er mit leidender Anteilnahme die verzweifelt kämpfende Kreatur, deren großen und kleinen Leiden. Er selber, der Sänger, entwichen aus der Geschlossenen, manisch-depressiv ohne Frage und nicht gescheit eingestellt, ein Mann auf Kriegszug, ein unerschrockener Kämpfer gegen den Niedergang der Sitten, einer der sich als “Gaudibursch vom Hindukusch“ zu erkennen gibt. “Ein Mann wie ein Leutturm, Geheimtip der Verirrten!“ (Die Zeit) Und keiner, der den Saal verläßt, wird je wieder so sein wie er mal war.
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