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Folkkino: Walk the Line
Regie: James Mangold (USA 2005)
Montag 18.09. und Dienstag 19.09. 20.30 Uhr
Galerie im Malzhaus
Der Film erzählt, wie Johnny Cash, die Country-Legende schlechthin, durch die Hölle ging und geläutert zurückkam. Konzentriert wird sich dabei auf Cashs wildes Leben bis zum Ende der sechziger Jahre, als er, ganz Pillenwrack und Schnapsfass, energisch seiner späteren Ehefrau June Carter den Hof macht. Ausgans-, End- und unbestrittener Höhepunkt dieser Biographie-Verfilmung ist das legendäre Knast-Konzert in Folson. Benannt nach einem Song von Cash, ist Walk the Line ein Film großer Schauspielkunst. Joaquin Phoenix, als Johnny und von Cash noch persönlich genehmigt und Reese Witherspoon als June Carter lernten Gitarre spielen, studierten 25 Cash-Songs ein, gaben ihnen eine eigene Note, interpretierten und sangen sie - ohne Cash zu imitieren - selbst. Die Live-Auftritte gehören folglich zu den Highlights des Films. Die beiden Stars überstrahlen mit ihrer Bühnen- und Leinwandpräsenz alles andere. Belohnt wurden sie dafür jeweils mit einem Golden Globe und wurden für je einen Oscar nomminiert, den erhielt jedoch nur Reese Witherspoon. Damit möglichst viel Wahres im Film landet, plauderten Johnny und June bis zu ihren Tod 2003 mit Regisseur Mangold bereitwillig über alte Zeiten, und Sohn John jr. diente dem Filmteam schließlich als Berater. Walk the Line ist also Cash-geprüft und ihm hätte der Film sicher gefallen. Für Cash- und Countryfans dürfte jedenfalls 136 Minuten lang das Herz höher schlagen.
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