Gartenwelten und Gartenlust in sechs Jahrhunderten
Vortrag: Wolfgang Rudloff

Die anbrechende Sommerzeit bietet sich an, mit einem Vortrag über der Garten in der Kunst die Freude der Natur und Umwelt aus historischer Sicht ins Bewußtsein zu rücken. Schon im späten Mittelalter, in dem die Menschen die Vorstellung himmlischer und irdischer Paradiese bewegte, finden wir auf Gemälden und in der Buchmalerei Blumen und Blüten in reicher Zahl. Gärten warenOrte der Andacht und der höfischen Lustbarkeit. Die Gartengestaltung der Renaissance wird bestimmt durch die Ästhetik der Geometrie und Sinnbildhaftigkeit. Ruinen, Gewürzanpflanzungen spielen neben Blumen eine große Rolle und sind mit Wissensdurst und Gestaltungsdrang in Verbindung zu bringen. In den vergangen zwei Jahrhunderten gewinnt der Garten als Ort des Ausgleichs zur angestrengten Arbeit seine Bedeutung. Für die Maler Monet, Klimt oder Liebermann wird der Garten teilweise zum Hauptthema. Das Gefühl der Gartenlust steigert sich beim Expressionismus in einen Farbenrausch.


Mittwoch 09.06. 19.00 Uhr
Galeriebühne

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