Kunstbetrachtung:  Gustav Klimt – Ein Künstlerleben zwischen Realität und Illusion
Vortrag von Wolfgang Rudloff

Bei keinem Künstler ist das wahrlich Neue des Wiener Jugendstils so auffällig-markant in Erscheinung getreten wie bei Gustav Klimt, dessen 150. Geburtstag die Kunstwelt in diesem Jahr begeht. Bereits in jungen Jahren machte er mit farbigem Prunk und dekorativem Geschick auf sich aufmerksam. Einflüsse des Symbolismus hinterlassen bei ihm Spuren, ermuntern Klimt zu stilistischer Eigenständigkeit uns lassen ihn in Opposition zur gängigen akademischen Kunstauffassung treten. Unverwechselbar einmalig ist sein ornamentaler Stil, in dem mosaikartige Elemente mit realistisch gemalten Gesichtern und Körperteilen verquickt, zudem mit Gold veredelt werden. Seine Landschaften, aber vor allem seine Frauenbilder mit erotischer Ausstrahlung stoßen auf Kritik. In einer Ausstellung mit 80 seiner Werke im Jahre 1903 bezeichnete man diese Kunst als „Phrasendrescherei der Moderne“.

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Mittwoch 29.02. 18.30 Uhr
Kellerbühne

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