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Liebe und andere Katastrophen: Zwei gehemmte, hochsensible Neurotiker überwinden ihre Angst vor den eigenen Gefühlen Frankreichs Kinokauz Jacques Tati hätte den Film gemocht. Die verhuschte Unbeholfenheit der Figuren, die verschrobene Poesie dieser zarten Romanze und das bonbonfarbene 50er-Jahre-Flair der Kulissen - all das erinnert an Tati-Klassiker wie "Die Ferien des Monsieur Hulot". Wenn Schokoladenfabrikant Jean-René auf fremde Menschen trifft, fängt er vor Panik an zu schwitzen. In solchen Situationen fühlt er sich an das Lebensmotto seines Vaters erinnert: "Hoffentlich passiert uns nichts." Zu einem Abendessen mit seiner neuen Verkäuferin bringt er sicherheitshalber gleich einen ganzen Stapel frischer Hemden mit. Auch die schüchterne Angélique fühlt sich emotional überfordert. Sieben Jahre lang hat sie im Verborgenen die Pralinen des legendären Monsieur Mercier kreiert. Nach dessen Tod braucht sie dringend einen neuen Job. So trifft sie auf Jean-René, der die kontaktscheue Jungfer ausgerechnet als Vertreterin engagiert. Mit leiser Komik und skurrilem Charme entfalten Benoît Poelvoorde und Isabelle Carré ("Rückkehr ans Meer") das schrullige Potenzial ihrer Figuren.
Montag 06.02. 20.00 Uhr und Dienstag 07.02. 20.00 Uhr
Galerie
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