Kino

  • Termin
    01.09.
    Tag, Zeit, Ort
    Dienstag, 20:00
    Galerie

Berlin Alexanderplatz

Regie: Burhan Qurbani (D 2020)

Nach dem Berlinale-Erfolg mit „In den Gängen“ und dem Kassen-Coup „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ folgt nun der nächste Streich des schwäbischen Arthaus-Produzenten Jochen Laube. Er traute Regisseur Burhan Qurbani, 39, zu, in seinem dritten Spielfilm den Jahrhundertroman von Alfred Döblin zu verfilmen. Der Sohn afghanischer Flüchtlinge verlegt den Klassiker in das Berlin von heute. Aus Franz Biberkopf wird Francis (Welket Bungué), ein Flüchtling aus Westafrika. Er möchte ein guter Mensch sein. Doch die Verhältnisse, die sind nicht so. An seiner Seite Escort-Girl Mieze (Jella Haase), das Sinnbild aufrichtiger Liebe. Sowie als fieser Verführer der mephistophelische Freund Reinhold (teuflisch gut: Albrecht Schuch). Stolze drei Stunden dauert das wuchtige Lehrstück über das Fressen und die Moral. Eine rigorose Zumutung – die sich freilich in jeder Minute lohnt. Deutsches Kino in Bestform! Den Goldenen „Bär-lin Alexanderplatz“ gab es zwar nicht. Aber nach der Berlinale ist vor dem Deutschen Filmpreis.

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