Programmübersicht

  • Termin
    13.12.
    Tag, Zeit, Ort
    Dienstag, 18:30
    Kellerbühne

Unschuldige Esoterik?

Wieviel Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit steckt dort drin?

Veranstalter: Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im Vogtland in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung.


Meditation, Yoga, Fasten, Fernheilung werden mit Heilsversprechen angepriesen. Der Esoterikmarkt boomt. Vermeintlich sanfte Heilmethoden, Seminare und Coachings

versprechen individuelle Lösungsansätze mit oft klar formulierten Feindbildern. Besonders in Krisenzeiten, wie der Covid19-Pandemie und dem Angriffskrieg auf die Ukraine, zeigt sich, wie diese einen Nährboden für einfache Problemlösung durch Esoterik bieten. Hierbei

treffen oft Karma- und Schicksalsglaube, die seelische Selbstverschuldung von Krankheiten und Befreiung von sogenannten "Traumata" auf Impfskepsis, Wissenschaftsfeindlichkeit und Demokratieskepsis. Hinter friedlich wirkenden Guru-Personen stecken oft krude Weltanschauungen, Verschwörungserzählungen, Antisemitismus und andere menschenfeindliche Inhalte. Diese Personen vermarkten sich selbst und ihre Produkte

über telegram-Kanäle mit oft tausenden Abonnements. Dies ist oft schwierig zu erkennen und einzuordnen, da Esoterik, durch die Anerkennung und staatliche Förderung von pseudowissenschaftlichen Ansätzen, wie Homöopathie und Anthroposophie, gesellschaftlich verankert ist. In dieser Veranstaltung wird die Rechtsoffenheit von Esoterik und Spiritualität herausgestellt und polemisiert.

 

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