Programm

Freitag, 2. April 20.00Uhr Kellerbühne

June Cocó Sister Moon

„I read the sky, it turns the page." singt June Cocó durch ein offenes Fenster ins Universum – ein Moment zwischen dem Mondlicht einer schlaflosen Nacht und der Erkenntnis, dass Neubeginn oft ein stilles Geschäft ist. Wie die Morgendämmerung beginnt ihre Musik zu glühen: erst in folkiger Klarheit, dann im warmen Puls einer 70s-Motown-Brise mit disneyeskem Schimmer, stets umweht von einer mystischen Atmosphäre, die nur wenigen Musikerinnen so gelingt. „Sister Moon", die erste Single ihres neuen Schaffenszyklus, versteht den Mond als stille, mächtige Komplizin und erzählt von genau dieser Schwelle. Der Songwriterin gelingt dabei etwas Seltenes: Sie verbindet Intimität und Exzentrik, als wären sie füreinander gedacht. Ihr stimmlicher Zugriff – mal flüsternd, mal wild entschlossen – ruft die Verwandtschaft mit Florence & The Machine, Kate Bush und Feist auf, ohne epigonal zu werden. Man lauscht einer Künstlerin beim Gespräch mit ihrer eigenen Mythologie. Ein Jazzstudium gab ihr die Freiheit, Linien zu biegen, ohne sie zu brechen, eine Tanzausbildung besonderes Körperbewusstsein, die vielen Jahre am Klavier die Fähigkeit, Räume wie Gedichte zu lesen. So umweht June Cocó live die Aura der Wissenden – eine fast magische Selbstsicherheit. „Sister Moon" zeigt, wohin sie wandelt: zwischen Pop und Mystik, Morgenröte und Abenddämmerung. Ein Song, der klingt, als wäre er weniger komponiert als gefunden.

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Angaben zum Preis

Vorverkauf 22,00 Euro
im Terre und den Geschäftsstellen der Freien Presse
zzgl. Vorverkaufsgebühr

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