Programm
Kunstbetrachtung: Was geschah am Andreasabend? Vortrag vom Museumspädagogen Uwe Fischer Nach der christlichen Missionstätigkeit in Vogtland verbanden
sich Heiden- und Christentum zu neuen Glaubensgewohnheiten und Bräuchen. Dazu gehörte auch der Andreasabend am 30. November Der Hl. Andreas gehörte zu den "Erstberufenen" von Christus. Achtung erwarb er sich durch seine Missionstätigkeit in Südrußland und Griechenland sowie sein Martyrium am Kreuz. Deshalb spielte er bis in die jüngere Zeit auch bei Volksbräuchen eine große Rolle. Die vogtländische Mundartspezialistin Ilse Jahreis dichtete: "Der Andreasab end is heit/ kummt ner rei, ihr gunge Leit/ Aamol kriegt'rsch sch raus/ob e Schätzel kimmt neis Haus!".